Avi Avital - Kirche SZB

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Mit dem Streichquartett a-moll op.13 von F. Mendelssohn Bartholdy eröffnete das "Voglerquartet" den Abend.
Höchste Präzision und interpretatorisches Feingefühl begeisterte die Zuhörer von Anfang an. War jeder Akkord ihres Solospiels ein musikalischer Genuss, so stieg mit jeder Minute die Erwartung auf den international bekannten Künstler und Virtuosen auf der Mandoline -
Avi Avital.
Mit dem Konzert a-moll BWV1041 für Mandoline und Streichquartett von J. S. Bach demonstrierten die 5 Musiker ihr beachtliches Können und nahmen die interessierten Zuhören mit auf eine Reise "Zwischen den Welten".
Die bis zu diesen beiden Stücken eher getragene Stimmung lösten die 6 Miniaturen nach georgischen Volksliedern auf und legten über das Kirchenschiff einen freudigen und beschwingten Klangteppich.

Dabei sprang die Lebensfreude des junger israelischer Künstlers mit den sympathischem Lachmund und dem dunklem Lockenschopf zusehends auf die Zuhörer des Abends über. Avi Avital hat viel Charisma und Persönlichkeit und scheute sich nicht davor, diese in seinen musikalischen Eskapaden auf der Mandoline auch mit viel Leidenschaft zum Ausdruck zu bringen. Als Zugabe war noch einmal die Bearbeitung eines bekannten georgischen Volksliedes zu hören. Der Hinweis auf "Stalins Lieblingslied" allerdings war völlig unnötig und hinterließ eher befremdende, wenn nicht gar peinliche Empfindungen. Der Musik tat das jedoch keinen Abbruch.
Mit stehenden Ovationen belohnten die gekommenen Besucher des Eröffnungskonzertes des Musiksommers 2016 die musikalische Virtuosität der Musiker.
J.L.                                                                                                                                                                                                         Fotos: St. Ditter
 
06.03.2017
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