kleiner Chor - Kirche SZB

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Fotos: Stefan Ditter
„Viele verachten die edele Musik…“
 
Wer allerdings auch nach dem dies-montäglichen Sommerkonzert der Kantorei Schwarzenberg der Meinung ist, es zu müssen, der „bleibet ein Narr bis an Ende der Tage…“
Bezugnehmend auf eines der mit großer Sorgfalt ausgewählten Lieder- und Instrumentalbeiträge möchte ich – bestimmt auch im Namen vieler der annähernd 200 Konzertbesucher – allen Beteiligten danken, die mit großer Hingabe und bestmöglichem Können den Hörern köstlichen Ohrenschmaus auftafelten und auf die sommermusikalische Kette eine weitere Perle fädelten. Man kann Pfarrer Rolf Scholz auf jeden Fall zustimmen, der zur Begrüßung betonte, dass nicht immer nur namhafte Künstler auftreten müssen, um die Zuhörerschaft zu erfreuen. Wie froh und dankbar kann unsere Kantorei sein, aus eigenen Reihen ein Konzert solcher Qualität stemmen zu können! Annerose Roth, Luise Egermann (Sopran), Cornelia Schubert, Ingrid Sohrmann (Alt), Jürgen Leonhardt, Bernd Epperlein (Bass) und KMD Matthias Schubert, der die Leitung innehatte und auch dem Tenor seine Stimme lieh, sowie Siegfried Kaufmann mit seinem erfrischenden Oboenspiel – sie alle müssen hier genannt werden!
Danke für alle Mühe, nach der regulären Chorprobe noch „nachzusitzen“ und bis in die Nacht hinein für dieses Konzert zu trainieren. Danke für das Einstudieren auch unbekannter Stücke, wie zum Beispiel den Zyklus „Der Baum“. Gedichte von Johannes Linke wurden von dem Crimmitschauer Komponisten  Helmut Bräutigam (1914-1942) vertont, der Zuhörer wurde hineingenommen in die Symbiose Mensch-Natur; wir alle kommen von der Erde und werden wieder zu Erde.
Erheiternd das „Sich üben im Lieben“,  ermahnend das „Viele verachten die edele Musik“, ergreifend das „Vater unser“ von Nicolas Kedrov – eigentlich müsste hier das gesamte Programm aufgeführt werden, denn jedes einzelne Stück hatte seine besondere „Note“, sprach an und stand genau an dem Platz, an dem es hingehörte.
Danken möchte ich auch den „Heinzelmännchen“ hinter den „Kulissen“, angefangen vom liebevollen Stehtisch-Blumenschmuck über den Kartenverkauf bis hin zum Weinausschank. Auch dies ist nicht selbstverständlich und bedarf immer wieder treuer Ehrenamtler.
Betrachtete man dieses Konzert als eine Klassenarbeit, so stünde bestimmt mit roter Lehrertinte darunter: Prima! Weiter so!
Wollen wir hoffen und wünschen, dass dem heutigen noch weitere solcher Konzerte folgen.
 
Ruthild Schwochow
 
 
19.09.2017
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