TASK - Kirche SZB

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Der Ruf eilte dem Thüringischer Akademischer Singkreis voraus. Verbinden sich mit dem Ensemble doch Namen wie  Peter Schreier, Roderich Kreile und Ludwig Güttler.
 
Auftritte bei großen Musikfestivals wie dem MDR Musiksommer, dem Bachfest Leipzig, dem Bachfest der Neuen Bachgesellschaft, dem Festival Europäische Kirchenmusik und der Bachwoche Ansbach ließen die Erwartungen entsprechend hoch ausfallen. Das zeigte sich nicht zuletzt an den vielen Besuchern, die nach Schwarzenberg gekommen waren.
 
Was die Zuhörer an diesem Abend hören konnten, wurde den Erwartungen in vollem Umfang gerecht.
Der Chor interpretierte Werke von Homilius, Bach und Brahms in einer beeindruckenden Klangreinheit. „Ode to man“ nannte der zeitgenössische amerikanische Komponist Ned Rorem ein Stück, dessen Text auf den griechischen Dichters Sophokles zurückgeht. Hier zeigte sich die wahre Leistung des Chorensembles, das die schwierigen Harmonien und komplizierten Tonsprünge meisterhaft intonierte.
Die Sängerinnen und Sänger folgten dem Dirigenten Jens Genslein in seltener Synchronisation, der es wiederum verstand, mit ganzem Körpereinsatz den Chor zu führen.
Besonders beeindruckend spiegelte sich das Können der 32 Chormitglieder in der Dynamik der Interpretationen wider. Die Kunst „leise zu singen“ vermochte der Singkreis ebenso, wie den Kirchenraum mit kräftigen Akkorden zu füllen.
Mit den 3 Teilen aus "Fest- und Gedenksprüche" op. 109 von Johannes Brahms beschlossen die Künstler ihren Vortrag. Die vollendete und bewegende Harmonik dieses Werkes berührte wohl jeden Zuhörer im 5. Konzert des Musiksommers in St. Georgen.
Die Aussage Jörg Gensleins: „wir kommen gerne wieder“, quittierten die anwesenden Konzertbesucher mit spontanem Beifall – ich glaube, das spricht für sich.
J.L.                                                                                                                                                                                                      Fotos: St. Ditter
 
19.09.2017
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