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Verbunden in lebendigem Glauben.
Verbunden im lebendigem Glauben
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Friedensgebet
montags | 18.30 Uhr
in St. Georgen
I h r e   S P E N D E   h i l f t !
Hilfe für die Ukraine
Liebe Leserinnen und Leser,

Warum fällt es uns eigentlich so schwer, über unseren Glauben zu reden? Ich meine dabei nicht, anderen zu erklären, warum wir in die Kirche gehen und wieso uns das guttut oder warum der Glaube nützliche Folgen hat, wie beispielsweise besondere christliche Werte. Es geht in der Tat um das Eingemachte: Warum glaube ich? Was ist meine Hoffnung? Wenn wir ehrlich zu uns und anderen sind, reden wir über den Kern unseres Glaubens und unserer Hoffnung selten. Zu selten. Zumindest, wenn wir nicht unter Gleichgesinnten sind, sondern uns in einem unklaren Umfeld befinden, in dem wir nicht wissen, was andere glauben und was sie von unserem Glauben halten werden.
Es gibt Menschen, die könnte man nachts um drei Uhr wecken und sie könnten einem ohne Anlaufschwierigkeiten - wie aus der Pistole geschossen - erklären, warum ihr Lieblingsverein (sagen wir der FC Erzgebirge Aue!) unter allen Clubs der sympathischste, beste und schönste ist. Oder warum zweifellos Taylor Swift die herausragendste Popsängerin ist. In Fragen des Glaubens fällt es ungleich schwerer.
Ein Grund dafür ist sicher, dass der Glauben eine sehr persönliche Sache ist. Es geht bis in mein Innerstes und wenn ich es preisgebe, offenbare ich anderen Menschen einen intimen Blick in meine Gefühlswelt. Ich mache mich angreifbar. Doch angreifbar ist man auch, wenn man sich als Fan eines Fußballvereins oder einer Sängerin zu erkennen gibt.
In vielen alltäglichen Situationen haben wir uns abgewöhnt, unseren Glauben zu thematisieren, weil wir es einfach so vorgelebt bekommen. Glaube spielt im Vergleich zu früher eine eher zurückgesetzte Rolle und wird mehr und mehr ins Private hinein verschoben. Doch diesem Trend zum Trotz ist es wichtig, den eigenen Glauben und die eigene Hoffnung nach außen zu tragen. Nicht so, dass man jemanden überfordert und verschreckt. Aber trotzdem klar und erkennbar, so dass die frohe Botschaft nicht nur vom Gottesdienst am Sonntag ausgeht, sondern auch von meinem eigenen Leben. Genauso wie es der Wochenspruch für den April sagt:

Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von Euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt.
(1. Petrus 3,15)

Es grüßt Sie herzlich,
Ihr Pfarrer Christian Schubert

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